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Monatsversammlung
Unsere nächste Monatsversammlung findet am 13. Juni 2017 im Vereinslokal in Seckendorf statt. Beginn 20:00 Uhr. Bitte neue Anfangszeit beachten.
Fischerkärwa
Denkt daran: alle Gewässer (auch Verbandsgewässer)sind vom Donnerstag dem 1.6. bis einschl. Dienstag 6. Juni 2017 gesperrt.
Tageskarten
Tageskarten werden nur noch an Fischer in Begleitung eines aktiven Vereinsmitgliedes ausgegeben. Passive Mitlieder können 3 Tageskarten ohne Begleitung erwerben.
Petri Heil! -Jugendfischen
Im Rahmen des Ferienprogrammes des Marktes Cadolzburg findet unser Jugendfischen am Weiher Nr. 5 in Wittinghof statt. Termin 29. Juli 2017 - Beginn 8:00 Uhr.
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Hausweiher Wittinghof
Bauhofweiher Cadolzburg
Abfischen 2011
Ein Wels..JA!
Bei der Arbeit
Traumhaft,Weiher 5 Wittinghof
Miroslaw Wollschläger
Da hängen sie im Rauch
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Vereinschronik

Am 28.11.1979 trafen sich, so die Reihenfolge im Protokollbuch,
Günther Reindl, Johannes Steger, Kurt Sieghörtner, Peter Sieghörtner, Ernst Dobner, Herbert Dobner, Peter Intas, Bernhard Gruber, Hans Bogendörfer, Heinz Wiegel, Manfred Lindenthal und Nikolaus Fleischmann,
insgesamt somit 10 Mann aus Cadolzburg, dazu einer aus Keidenzell und einer aus Tuchenbach in der Gaststätte „Zum Lindenbaum“ in Greimersdorf zur Gründung des Vereins.Die Gründungsmitglieder gaben dem Verein o.a. Namen. Zweck der Vereinsgründung war, dem Hobby der Fischwaid nachgehen zu können und aus dem Bewußtsein heraus, daß gemeinsam eine stärkerere Position besteht, in der Natur und für die Natur tätig zu werden. Das Angeln sollte in der Nähe von Cadolzburg möglich sein.

Bescheiden wurde angefangen. Der in der Gründungsversammlung gewählte 1. Vorsitzende Kurt Sieghörtner und Heinz Wiegel aus Keidenzell stellten anfangs ihre Weiher der neugegründeten Gemeinschaft zur Verfügung. Kurze Zeit später konnte noch der Farrnbach im Bereich Greimersdorf angepachtet werden. Damit konnte das erste Fließgewässer befischt  und der Verein in den mittelfränkischen Fischereiverband aufgenommen werden. Die Eintragung in das Vereinsregister war dann nur noch Formsache, wenn man von der rechtlichen Sicherheit der Vereinsmitglieder einmal absieht.

Um die Finanzkraft des Vereins anzukurbeln, entrichtete jedes Gründungsmitglied neben dem Jahresbeitrag von 150,00 DM noch einen Monatsbeitrag von 10,00 DM im ersten Jahr des Bestehens. Außerdem wurde die Tischsammlung anläßlich jeder Monatsversammlung eingeführt, eine Einrichtung die es heute noch gibt und die dem Verein manchen zusätzlichen Euro in die Kasse einbringt und worauf zwischendurch zur Deckung von dringend notwendigen Anschaffungen zurückgegriffen werden kann.

Bereits in der dritten Monatsversammlung wurde beschlossen, neben den aktiven auch passive Mitglieder zuzulassen ( der Wirt des Vereinslokals in Greimersdorf – Horst Winkler - war übrigens das erste passive Mitglied ). Dies war, im Nachhinein erkennbar, eine gute Entscheidung, die sehr zum Wohle des Vereins getroffen wurde. So konnte der Verein immer auf die Hilfe der passiven Mitglieder zurückgreifen, wenn dies erforderlich war. Nicht nur daß der passive Mitgliedsbeitrag  von 24,00 DM pro Jahr das finanzielle Polster des Vereins aufbesserteder Betrag wurde übrigens bis heute fast nicht erhöht –z. Zt. 13,00 €- sondern die passiven Mitglieder waren sehr oft und gerne für den Verein tätig, wenn es darum ging, dringend notwendige Arbeitsleistungen an den Weihern zu erbringen oder bei der Fischerkärwa auszuhelfen. Die passiven Mitglieder haben letztendlich mit dazu beigetragen, den Verein zusammen mit den aktiven auf die Füße zu stellen und zu erhalten.

Den Wunsch der Gründungsmitglieder, den Verein auf einen Mitgliederstand von 20 Aktiven festzuschreiben, konnte im Laufe der Zeit wegen der starken Nachfrage nicht mehr gehalten werden. Zusätzliche Gewässer wurden angepachtet, so daß sich natürlich die Ausgaben, aber auch die Arbeitsdienste an den Gewässern erhöhten.

Dank gebührt in diesem Zusammenhang auch der Marktgemeinde Cadolzburg, die bisher immer den Verein kräftig unterstützt hat, wenn Hilfe notwendig und möglich war. So konnten in Vogtsreichenbach fünf gemeindeeigene Weiher angepachtet werden –zuletzt im März 2007 der Weiher Nr. 6-. Zur Freude des Vereins wurde auch der „Bauhofweiher“ unterhalb der Cadolzburg in die Obhut des Vereins übernommen.

Während sich die eigentliche Tätigkeit der Mitglieder mehr oder weniger unter Ausschluß der Öffentlichkeit vollziehtwer steht schon gerne bei Dämmerung auf und setzt sich neben einen schweigsamen Angler an das Wasser – so bietet doch gerade dieser „Bauhofweiher“ der Bevölkerung die Möglichkeit, das Schöne eines Gewässers in der Natur zu erleben. Majestätisch zieht dort ein Schwan seine Kreise. Zwischendurch kann man im Wasser einen Fisch erkennen, der dem Futter nachjagt oder man sieht auch einen Karpfen der die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Rückenflosse genießt. Ringe auf der Wasseroberfläche lassen erkennen, daß Leben im Wasser ist.

Der Verein selbst wurde von der Bevölkerung Cadolzburgs sehr gut angenommen und ist aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Einladungen zur Teilnahme an Veranstaltungen verschiedener Vereine, an der Cadolzburger Kärwa, am Adventsmarkt usw. beweisen dies.

Etwas lauter geht es zu, wenn der Verein selbst seine mittlerweile zur Tradition gewordene jährliche „Fischerkärwa“ in Greimersdorf abhält. Dank der großzügigen Überlassung des Festplatzes durch unser Ehrenmitglied Hans Sauerstein ist es möglich, dort nunmehr seit 1985 unsere „Kärwa“ durchzuführen. Bei guter Bewirtung, den bekannten und geschätzten frisch geräucherten Forellen, Gegrilltem, Köstlichkeiten aus der Fisch- und Käsetheke, ja sogar Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen kann dort im Festzelt alle Jahre zu Pfingsten gefeiert werden. Jährlich vergrößert sich die Schar der Besucher aus Cadolzburg aber auch aus den umliegenden Ortschaften, teilweise über Franken hinaus.

Wenn beim Angeln das Wetter von sekundärer Bedeutung ist, so hatte der Verein immer wieder während der „Fischerkärwa“ unter widrigen Wetterverhältnissen zu leiden, was aber keinen Abbruch tat. Verschiedene Musikgruppen sorgten für gute Stimmung und ließen den Durst in der Gemeinschaft im beheizten Zelt erst so richtig schön werden.

Wie jeder Verein hatte auch der 1. Fischereiverein Cadolzburg e.V. nicht nur Höhen sondern auch Tiefen durchzumachen. Doch Dank der fachkundigen Führung der Vorsitzenden Kurt Sieghörtner bis 1992, Albert von Thenen bis 2003, Wilfried Gehendges bis 2016, und nun Gerhard Binder konnten diese schnell überwunden werden.

Eine im März 2001 neu beschlossene und beim Registergericht hinterlegte Satzung mit Angel- und Gewässerordnung bildet die Grundlage zur geregelten Führung des Vereins

Die Mitgliederzahl ging langsam und stetig weiter nach oben. Der Übertritt einiger Mitglieder zum Jahresende in die passive Mitgliedschaft konnte jeweils innerhalb des laufenden Jahres immer wieder kompensiert werden. Derzeit sind 66 aktive und 28 passive Mitglieder im Verein organisiert (Stand: 02/2016). Eine überschaubare Gemeinschaft in der sich alles in familiärer Atmosphäre regeln läßt.

Im Vergleich zu anderen Vereinen hat der 1. Fischereiverein Cadolzburg immer noch einen günstigen Mitgliedsbeitrag. Nicht zuletzt deshalb, aber auch wegen der hervorragenden Gewässer steht der Verein unter „Anglern“ hoch im Kurs. Nach Auswertung der jährlichen Fangstatistik kann der zuständige Gewässerwart  immer wieder ein gutes Ergebnis mitteilen. Ein jährliches Gesamtgewicht von 1000 kg und mehr an gefangenen Fischen ist keine Seltenheit.

Der Verein bewirtschaftet derzeit ca 12 ha Gewässer als Teichanlagen bei Wittinghof, Vogtsreichenbach und Sintmann sowie Teilstücke an Bibert und Farrnbach mit rund 4 km Länge.

Aufgrund des plötzlichen Todes unseres Wirts vom Vereinslokal in Greimersdorf im April 2006 und der damit verbundenen Schließung seiner Gaststätte waren wir auf der Suche nach neuen Räumen für unsere monatlichen Zusammenkünfte – jeweils am 2. Dienstag des Monats um 20.00 Uhr-. Wir fanden diese bei der Familie Peter, im Gasthaus „ Zum grünen Tal“ in Seckendorf.

Daß die Geselligkeit im Verein nicht zu kurz kommt, zeigen die jährlichen Veranstaltungen, wie Anangeln, Königsfischen, Abangeln usw.. Nicht mehr wegzudenken sind auch die jährlich stattfindendenen Ausflüge sowie der Familienabend. An diesem sollen die Ehefrauen ein klein wenig entschädigt werden dafür, daß sie ihre Ehemänner nicht nur beim Angeln, sondern auch bei den Arbeitsdiensten entbehren müssen. Auch das Essen und das Tanzen kommen dort nicht zu kurz. Dabei wurde bisher auch der jeweils neue „Fischerkönig“ gekürt. 

Die Erhaltung und Pflege der Gewässer mit Ihrem Umfeld liegt nicht nur den Naturfreunden, sondern auch uns Fischern am Herzen. Für uns ist dies eine Selbstverständlichkeit, was die Aktivitäten immer wieder beweisen.
Daß wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und auch gehen, davon bin ich überzeugt.

In diesem Sinne - PETRI HEIL -

Horst Schöls

 


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